KI-gestützte Instandhaltung für KMU – vom Problem zum umsetzbaren KI-Use-Case
Viele KMU sehen Potenzial in Künstlicher Intelligenz, wissen aber nicht, welches Problem sich für einen Einstieg eignet, welche Daten tatsächlich gebraucht werden und ob eine Eigenentwicklung oder eine Standardlösung die bessere Wahl ist.
Besonders in der Instandhaltung liegen Informationen häufig verteilt vor – in Störmeldungen, Handbüchern, Maschinendaten und im Erfahrungswissen einzelner Mitarbeitender. An einem konkreten Beispiel aus der Instandhaltung zeigen wir, wie sich vorhandene Daten mit Erfahrungswissen verknüpfen lassen, um Mitarbeitende bei der Störungsbehebung zu unterstützen. Ein Fraunhofer-Demonstrator macht diesen Ansatz live greifbar.
In diesem praxisnahen Workshop erarbeiten wir ausgehend von einem konkreten betrieblichen Problem den ersten umsetzbaren KI-Use-Case. Die Teilnehmenden übertragen die gewonnenen Einblicke direkt auf eine eigene Fragestellung und erhalten eine kompakte Orientierung zu betrieblichem Nutzen, Datenanforderungen sowie der Rolle des Menschen. Gemeinsam betrachten wir außerdem, ob eine Eigenentwicklung, eine Standardlösung oder ein hybrider Ansatz der beste Weg zur Umsetzung ist.
Im Fokus des Workshops stehen:
- Konkrete KI-Potenziale in der Instandhaltung erkennen und nach betrieblichem Nutzen priorisieren
- Verstehen, welche Daten und welches Erfahrungswissen für einen Use Case wirklich benötigt werden
- Live-Demonstration von KI-Instandhaltungsassistenten
- Eigene KI-Ideen mit einer einfachen Potentialanalyse strukturieren und die nächsten Schritte festlegen
- Make, Buy oder Hybrid: verständliche Entscheidungskriterien für die Umsetzung
Der Workshop ist technologieoffen und anbieterneutral ausgerichtet.
Bild: AdobeStock
Referenten
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Patrick BaryllaFraunhofer Austria Project engineer for smart Prognostics & Health Management (PHM) in manufacturing.
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Markus KugelmannFraunhofer Austria
